MRT & NUK Schwäbisch-Gmünd

Informationen zur Magnetresonanztomographie (MRT)

Die MRT verwendet magnetische Wellen um Schichtbilder oder 3D-Bilder des Körpers zu erzeugen. Dabei werden in einer Röhre Radiowellen erzeugt, die auf den Körper treffen und von den einzelnen Geweben reflektiert werden. Diese Signale werden im Computer zu Bildern verarbeitet. Diese Untersuchungstechnik ist für den Körper völlig unschädlich (keine Strahlenbelastung) und darf daher sogar bei schwangeren Frauen ab dem 4. Monat angewendet werden.

Sie liegen 10 Minuten bis 45 Minuten auf einer beweglichen Liege, die in die Röhre des MRT eingefahren wird. Wenn Ihnen dabei Atemkommandos gegeben werden, bitte diese sofort auszuführen, damit Bauchorgane die sich mitbewegen nicht „verwackelt“ abgebildet werden.

Manchmal wird ein spezielles MRT-Kontrastmittel in eine Armvene gespritzt, um entzündliche Veränderungen oder Tumorgewebe besser von gesundem umliegendem Gewebe abgrenzen zu können. Unerwünschte Nebenwirkungen sind dabei selten.

Vor der MRT ist es notwendig im Umkleideraum metallische Gegenstände wie z.B. Schlüssel, Geldbeutel und EC-Karte, Brille, Ohrringe, Hörgeräte, Piercings, Haarspangen, Zahnprothesen etc. abzulegen.
Auch im Körper befindliche Metallgegenstände können Probleme bereiten. Patienten mit Herzschrittmachern oder den meisten Innenohr-Implantaten können nicht kernspintomografisch untersucht werden.